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Airchain

FM radio airchain emulation — AGC, four-band squash, emphasis, clipper and transmission artifacts behind one big SQUASH knob.

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Hilfe-Center · SpectraSense

SpectraSense

Ein Live-Spektrumanalysator, der Rückkopplungen findet — schmale, stehende Frequenzen werden rot markiert, mit Frequenz, Ton und nächstem GEQ-Band, damit du sie mit einem parametrischen EQ herausnimmst.

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Auf dieser Seite
  1. Für wen
  2. Loslegen
  3. Woran es eine Rückkopplung erkennt
  4. Der Rest der Anzeige
  5. Gut zu wissen

SpectraSense hört über ein Mikrofon oder einen beliebigen Interface-Eingang zu und zeichnet das Spektrum von 20 Hz bis 20 kHz. Seine Aufgabe ist die Rückkopplungssuche: Beim Line-Check, beim Einpfeifen oder beim Soundcheck achtet es auf den schmalen, stehenden Ton, der eine Rückkopplung ist, und markiert ihn, bevor er wegläuft — mit Frequenz, Ton und nächstem Band des grafischen EQs. Alles läuft im Browser; es wird kein Audio aufgenommen oder verschickt.

Für wen

  • Monitor-Techniker, die Wedges und In-Ears einpfeifen.
  • FOH-Techniker, die eine Anlage in einem neuen Raum hochziehen.
  • Bands ohne Techniker, die wissen wollen, welche Frequenz pfeift.

Loslegen

  1. Zuhören starten tippen und das Mikrofon erlauben.
  2. Unter Eingang den Eingang wählen: das eingebaute Mikrofon, ein Messmikrofon oder ein USB-Interface vom Pult.
  3. Die Anlage hochziehen. Fängt ein Ton an zu stehen, erscheint eine rote Markierung im Spektrum und darunter eine Karte mit Frequenz, Ton (z. B. D7 −7¢), nächstem GEQ-Band, wie weit er über seiner Umgebung steht, und ob er wächst, steht oder schon weg ist.
  4. Diese Frequenz am parametrischen EQ absenken — oder den GEQ-Fader, den die Karte nennt.

Handy, Tablet und Laptop funktionieren; der Bildschirm bleibt an, solange SpectraSense zuhört.

Woran es eine Rückkopplung erkennt

Die Forschung zur Rückkopplungserkennung (van Waterschoot & Moonen, Fifty years of acoustic feedback control, 2011) zeigt: Kein einzelner Test ist zuverlässig — „es hält an“ allein liegt öfter falsch als richtig. SpectraSense markiert eine Frequenz nur, wenn 0,3 Sekunden lang drei Dinge gleichzeitig stimmen:

  • Eine schmale Spitze, deutlich über dem Spektrum drumherum (die Empfindlichkeit, standardmäßig 14 dB).
  • Ein einzelner Ton. Ein Musikton hat Obertöne beim 2-, 3-, 4-Fachen seiner Frequenz, eine Rückkopplung nicht. Musiktöne werden ignoriert (abschaltbar).
  • Stehend oder wachsend — nicht abklingend wie eine Klaviernote und nicht schwankend wie ein Vibrato.

Eine Markierung bleibt nach dem Ende noch vier Sekunden sichtbar und blendet aus, damit Zeit zum Ablesen bleibt.

Der Rest der Anzeige

  • Peak-Hold — eine dünne Linie, die den lautesten Pegel jeder Frequenz ein paar Sekunden hält, damit ein kurzes Pfeifen zwischen zwei Blicken sichtbar bleibt. Hold löschen setzt sie zurück.
  • Einfrieren (oder die Leertaste) — hält die Anzeige an; tippen oder ziehen zeigt Frequenz, Pegel und Ton an jeder Stelle.
  • Wasserfall — dieselben Frequenzen waagerecht, die Zeit nach unten, um zu sehen, wie ein Pfeifen beim Hochziehen eines Faders entsteht.
  • Wie schnell es reagiert (in den Einstellungen) — vier Regler dafür, wie schnell etwas kommt und geht: Glättung (wie schnell die Live-Linie folgt), Peak-Hold (wie lange die Peak-Linie einen Pegel hält), Peak-Abfall (wie schnell sie danach fällt) und Rückkopplungs-Markierung bleibt (wie lange eine rote Markierung nach dem Pfeifen stehen bleibt).
  • Pult-Analyzer-Ansicht (in den Einstellungen) — kippt die Anzeige um +3 dB pro Oktave, sodass rosa Rauschen und die meiste Musik flach aussehen, wie am Terzband-Analyzer eines Pults. Ohne sie wirkt ein normaler Mix hier bassig, weil jeder Frequenzstreifen gleich schmal ist.
  • Erst ab 40 Hz (in den Einstellungen) — blendet das Rumpeln unter 40 Hz aus, das ein Handy-Mikrofon ohne Sprachverarbeitung aufnimmt.
  • Einstellungen — außerdem Empfindlichkeit, Obertonprüfung, Kammerton A4 (440 Hz), FFT-Größe, dB-Bereich und Wasserfall-Länge. Sie werden gespeichert und folgen deinem Konto auf andere Geräte.

Gut zu wissen

  • Pegel sind in dBFS — bezogen auf die Vollaussteuerung des Eingangs, nicht auf Schalldruck. Für SPL und Raummessungen gibt es RoomSense.
  • Ein gehaltener reiner Sinus — ein Testoszillator, ein Pfiff — sieht genau aus wie eine stehende Rückkopplung und wird markiert. Das liegt in der Natur der Sache.
  • Kein Signal heißt: drei Sekunden nichts über −70 dBFS — Eingangswahl und Gain prüfen. Eingang übersteuert heißt: Gain zurücknehmen; ein übersteuerter Eingang erzeugt falsche Spitzen.
  • Besteht der Browser auf Sprachverarbeitung (Echounterdrückung oder Auto-Gain), sagt SpectraSense das — die Werte können abweichen; ein USB-Interface umgeht das meist.

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