Freie Fenster finden und Kanäle koordinieren
Wie Fenstersuche, Kanal-Packer, mehrere Bänder in einem Plan, Backups und der Intermod-Rechner zusammenarbeiten.
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Ein freies Fenster ist ein Stück Spektrum, das die Regeln der Region erlauben und das nichts sperrt: kein Mobilfunkband, kein Schutzband, kein geschützter Bereich und — sobald du einen Scan importiert hast — nichts über der Rauschschwelle. Der Packer setzt deine Kanäle dann ins erlaubte Spektrum.
Frei heißt: frei nach allem, was FreqSense weiß. Welche TV-Sender vor Ort auf Sendung sind, weiß es nicht; das zeigt nur ein Scan. Bring einen mit, bevor du einem Fenster traust — siehe Einen Scan importieren.
Fenster finden
- Stell die Region ein und wähl ein Band unter Hersteller- / Band-Filter. Bis dahin zeigt das Fenster-Panel (auf dem Bildschirm Freie Koordinationsfenster) Hardware wählen, um freie Fenster zu sehen; das regionale Whitespace kannst du trotzdem drucken.
- Stell Min. Breite (MHz) auf die kleinste Lücke, die sich für dich lohnt. Bleibt nichts übrig, steht dort Keine Fenster ≥ X MHz. Mindestbreite verringern.
- Sortier nach Breiteste zuerst (Standard) oder Frequenz ↑.
- Jede Karte zeigt Bereich und Breite, ein Badge Frei, ≤ n Kan. bei … kHz — wie viele Kanäle beim gewählten Abstand hineinpassen — und bis zu fünf Frequenzvorschläge: im 25-kHz-Raster und sauber gegen den Plan, den du schon hast. Wo die Regel für dieses Spektrum endet, zeigt ein ↓ Datum-Chip, wann (in Deutschland zum Beispiel Ende 2030 für 470–698 MHz). Ein Klick auf die Karte hebt das Fenster im Spektrum hervor.
- ↓ CSV exportiert die Fensterliste, samt Vorschlägen.
Fenster gibt es nur in den Bereichen, die die Regeln der Region erlauben. Wo dem Tool Daten fehlen, schlägt es nichts vor, statt ein Mobilfunkband als frei anzubieten.
Kanäle koordinieren
- In N Kanäle koordinieren stellst du N (Kanäle) — 1 bis 64 — und den Kanalabstand ein: 200, 400 oder 800 kHz Mindestabstand zwischen deinen Kanälen.
- Drück Koordinieren. Die Statuszeile zeigt X von Y platziert. Steht dort … größeren Abstand versuchen, ist das Band voll; vergrößere den Abstand oder verringere N.
- Trag pro Zeile Talent ein und setz Rolle — Mikro (ein Empfänger) oder IEM (ein Sender) — und Leistung (dBm).
- + Zeile hinzufügen fügt einen Kanal an: die niedrigste Rasterfrequenz im gewählten Band, die sauber gegen jede Zeile ist und außerhalb gesperrten Spektrums liegt. Der Hinweis Band voll heißt: bei diesem Abstand ist kein Platz mehr.
- × löscht eine Zeile. Neu berechnen packt das gewählte Band neu. Leeren leert die Tabelle — der Hinweis bietet Rückgängig an.
Jede Frequenz liegt im 25-kHz-Raster, im erlaubten Spektrum der Region, und ist sauber gegen die Produkte 3. Ordnung (2A−B und A+B−C, zwei und drei Sender) und 5. Ordnung (3A−2B) des ganzen Plans — auch gegen ein Produkt, das genau auf einem Kanal landet. Gleichmäßig verteilte Frequenzen sind für Intermodulation der schlimmste Fall; der Packer erzeugt sie nie.
Nach jeder Änderung läuft die Plan-Prüfung über jede Zeile.
Mehrere Bänder in einem Plan
Eine Show läuft selten auf einem Band. Mikros in einem Bereich und In-Ears in einem anderen gehören in dieselbe Tabelle:
- Erstes Band wählen, N einstellen, Koordinieren.
- Zweites Band wählen (etwa dein IEM-Band), N einstellen, noch einmal Koordinieren.
Die Kanäle des zweiten Bands werden sauber gegen die Zeilen des ersten gesetzt — Intermodulation zwischen Mikro und IEM eingeschlossen —, und die Zeilen des ersten Bands bewegen sich nicht. Ein Band neu zu koordinieren packt nur dessen Zeilen neu; die anderen bleiben stehen und zählen als Träger, denen die neuen Frequenzen ausweichen müssen. Unter jedem Talent-Namen steht das Gerät, und Namen bleiben bei ihrem Gerät: Liefert ein Neu-Packen weniger Plätze als benannte Zeilen, nennt ein Hinweis die Namen, die ihre Zeile verloren haben (Verloren: …), und bleibt stehen, bis du ihn schließt.
Backups
Unter der Tabelle legt Backups fest, wie viele Ersatzfrequenzen du für das gewählte Band vorhalten willst (0–8). Sie erscheinen als Chips: Frequenzen in diesem Band, sauber gegen jede Zeile des Plans. Immer nur eine geht live — ein Backup ersetzt einen Kanal, der schlecht geworden ist; es ist kein zusätzlicher Kanal. Keine saubere Ersatzfrequenz mehr in diesem Band heißt: das Band ist voll. Backups werden mit dem Plan gedruckt.
Intermodulation von Hand prüfen
Der Intermod-Rechner nimmt jede Liste aus Frequenzen und Sendeleistungen — praktisch für Geräte, die FreqSense nicht koordiniert hat:
- Gib mindestens zwei Frequenzen (in MHz) und pro Quelle eine Leistung (in dBm) ein. + Hinzufügen für weitere Zeilen, Leeren zum Neuanfang.
- Produkte 3. Ordnung werden immer berechnet, auch die A+B−C-Familie aus drei Sendern. 5. Ordnung einbeziehen ergänzt die Familien 2A+B−2C und 3A−2B.
- Ein Produkt, das auf einer deiner Frequenzen landet, ist mit trifft Träger … markiert.
- Produkte unter −90 dBm ausblenden kürzt die Liste auf Produkte, die einen Empfänger plausibel erreichen.
- Die Produkte sind im Spektrum mit einem Pfeil markiert; die Kopfzeile nennt ihre Zahl.
Die Pegel der Produkte sind eine grobe Schätzung erster Ordnung. Prüf mit WWB oder einem Scan, bevor du absoluten dBm-Werten traust.
Danke für die Rückmeldung.