Klick-Track exportieren
Eine WAV oder MP3 mit Klick links und Song (oder Ansagen) rechts für die In-Ears oder ein Zip mit Einzeldateien und MIDI-Tempo-Map – in 44,1, 48 oder 96 kHz, 16 oder 24 Bit, mit Einzähler, Vorlauf und Nachlauf.
Auf dieser Seite
ClickSmith rendert auf deinem Rechner und gibt dir eine Datei zum Speichern; nichts wird irgendwohin geschickt. Der Button Export-Einstellungen neben dem Export-Button öffnet sie; der Export-Button selbst zeigt immer an, was er gleich erzeugt.
Vor dem Export
- Prüf das Raster: Unter Tempo sollte Raster prüfen nahe an 100 % der Schläge innerhalb von 10 ms anzeigen. Zum schlechtesten Takt zeigt dir den einen, den du dir anhören solltest.
- Hör den Song einmal durch. Liegt die Eins auf der Eins? Sitzen die Tempowechsel auf den richtigen Takten?
- Stell die Balance in Mix ein – die Pegel von Song und Klick werden in den Export übernommen, also stell sie so ein, wie du es auf den Ohren hören willst.
Aufteilung
- Klick L · Song R (Standard) – eine Stereo-WAV, Klick und alle Cues links, der Song (zu Mono summiert) rechts. So teilen es die meisten Playback-Player und Split-Track-Shops auf.
- Song L · Klick R – dieselbe Datei andersherum, für Rigs, die noch wie beim alten ClickSmith verkabelt sind.
- Klick L · Ansagen R – für In-Ear-Rigs, die den Song von woanders bekommen: links der Klick, rechts der gesprochene Einzähler, die Abschnittsansagen und deine Audio-Marker, kein Song. Schalte Sprachansagen ein (oder setz einen Audio-Marker), sonst bleibt die rechte Seite stumm.
- Einzelne Dateien (zip) – ein Zip mit:
Song - CLICK.wav– der Klick (mono)Song - SONG.wav– der Song, in Stereo, wenn das Original stereo istSong - CUES.wav– der gesprochene Einzähler, die Abschnittsansagen und deine Audio-Marker, sofern es welche gibtSong - TEMPO MAP.mid– Tempowechsel, Taktart, benannte Marker und eine lange Note, damit eine DAW die Map zusammen mit dem Clip importiertSong - MARKERS.csv– Einzähler, Klick-Start, Tempowechsel und Cues mit Zeit, Takt und Zählzeit
Marker in der WAV
Die Split-WAV und die CLICK-Datei tragen WAV-Marker (Cue-Punkte mit
Namen): den Einzähler, den Start des Songs selbst (nach dem Song benannt)
und jeden Cue und Audio-Marker. Die meisten DAWs und Playback-Player zeigen
sie beim Import mit Namen an. MP3-Dateien haben keine Marker – die
MIDI-Tempo-Map und die CSV im Zip schon.
Format
Dateityp, Samplerate und Bittiefe wählst du getrennt:
- WAV oder MP3 · 320 kbps.
- 44.1 kHz, 48 kHz (Standard) oder 96 kHz. Der Song wird in der gewählten Rate neu aus deiner Originaldatei dekodiert – egal, mit welcher Rate das Audio deines Rechners läuft –, und auch der Klick wird in dieser Rate erzeugt. Nichts wird nur umetikettiert.
- 16-bit oder 24-bit (Standard) für WAV. 16-Bit-Dateien werden gedithert, damit ein ausklingender Klick oder ein leises Intro nicht verzerrt; Stille bleibt echte digitale Stille.
MP3 ist für Player, die kein WAV nehmen: 320 kbps, konstante Bitrate, auf deinem Rechner kodiert (der Encoder wird erst geladen, wenn du ein MP3 exportierst). MP3 geht nur bis 48 kHz, deshalb ist 96 kHz dafür ausgegraut. Die Datei ist so ausgerichtet, dass der Klick dort sitzt, wo er auch in der WAV sitzt. Für alles, was samplegenau sein muss, bleibt WAV die richtige Wahl.
Stille davor und danach
Davor (Vorlauf) setzt Stille vor alles, den Einzähler eingeschlossen – Zeit, bis ein Player läuft, bevor der erste Klick kommt. Danach (Nachlauf) hängt Stille an das Songende – Platz zum Ausklingen des letzten Akkords. Beides in Sekunden (bis 60); Marker, MIDI-Tempo-Map und CSV verschieben sich mit.
Einzähler
Wähl 1 Takt oder 2 Takte. Der Einzähler endet am ersten Taktstrich des Klicks, im Tempo dieses Takts.
- Ins Intro – der Einzähler läuft über das Intro des Songs, wenn dort Platz ist; Stille wird nur für den Teil vorangestellt, der nicht passt.
- Vor den Song – der ganze Einzähler wird vor den Song gesetzt.
Sprachansagen
Einzähler spricht den Einzähler („eins, zwei, drei, vier“) auf dessen
Schlägen; Einzähler + Abschnitte sagt außerdem jeden Cue, der nach
einem Abschnitt heißt – Intro, Strophe, Vorrefrain, Refrain, Bridge,
Solo, Pause, Zwischenspiel, Outro, Schluss, Drop, halbes Tempo, englisch,
deutsch oder spanisch („Chorus“, „Verse“, „Estribillo 2“ gehen auch) –
einen Takt vorher an. Die Stimme liegt auf der Klick-Seite, leiser als die
Eins, oder in der CUES-Datei eines Zips. Die Sprache wählst du daneben
(English, Deutsch, Español). Cues mit anderen Namen bleiben stumm. Die
Stimme gibt es nur im Export, nicht in der Vorschau.
Wo der Klick läuft
Klick läuft zeigt, wo der Klick anfängt und aufhört. Nach der Erkennung beginnt er dort, wo der feste Beat beginnt (ein freies Intro bleibt ohne Klick). Setz Anfang oder Ende auf den Cursor, oder stell sie mit Zurücksetzen wieder auf Anfang bzw. Ende des Songs.
Nur die Tempo-Map
Nur Tempo-Map (MIDI) speichert nur die .mid-Datei – praktisch, wenn
das Audio schon in deiner DAW liegt.
Deine Auswahl bleibt
Die Export-Einstellungen werden gespeichert – auf diesem Gerät und mit deinem Konto auch auf deinen anderen Geräten.
Wenn der Export fehlschlägt
Export fehlgeschlagen heißt, dass das Rendern nicht fertig geworden ist.
Das passiert im Browser: Schließ andere Tabs, lad neu, lad den Song noch
einmal und exportier, bevor du irgendetwas anderes machst. Ein Song ist
kein Problem; für ein zweistündiges Set ist dieses Tool nicht gedacht.
Den Download startet dein Browser, er landet also dort, wo dieser Browser Dateien speichert. Auf einem Tablet schau in der Dateien- oder Downloads-App nach.
Danke für die Rückmeldung.