Erste Schritte
Eine Last an eine Traverse mit zwei Zügen hängen, hinter den letzten Zug ziehen, die Auflagerkräfte ablesen und die Rechnung aufklappen – die Sandbox in fünf Minuten.
Auf dieser Seite
Mit der Sandbox fängt RiggingSense an: ein Balken oder eine Traverse, zwei Auflager oder Kettenzüge und eine Last, die du ziehen kannst. Alles andere im Tool baut auf dem auf, was du hier siehst.
Schnellstart
- Öffne RiggingSense im Dashboard. Lies den Hinweis und tippe auf Verstanden – er schrumpft zu einem schmalen Streifen, der sichtbar bleibt.
- Wähle im Tab Sandbox den Modus Traverse & Züge.
- Stell die Traversenlänge und die beiden Einrückungen ein – wie weit jeder Zug von seinem Traversenende nach innen hängt. Echte Motoren hängen selten ganz am Ende, gib jedem also etwa einen Meter.
- Lass Lasten auf 1 Punktlast und trag ein Gewicht (kg) und eine Position (m) ein.
- Zieh die Last im Diagramm über die Traverse. Die beiden Zuglasten wandern mit; der nähere Zug trägt mehr.
- Zieh die Last hinter Zug 2, in das Stück Traverse jenseits davon. Die Warnung ABHEBEN (Uplift) — instabil! erscheint und erklärt, warum: Zug 1 müsste nach unten drücken, eine Kette kann aber nur ziehen – sie wird schlaff, und die Traverse kann rotieren.
- Tippe auf Rechnung zeigen, um die Hebelregel mit deinen Zahlen gelöst zu sehen.
Die Tabs
- Sandbox – drei Modi: Balken (Auflager am Boden), Traverse & Züge (Züge oben, von den Enden eingerückt, dazu Kettengewicht) und Überstand (ein Bodenträger mit einer Last jenseits eines Auflagers). Lastarten: 1 Punktlast, 2 Punktlasten oder Streckenlast (UDL).
- Bridles – Geometrie und Kräfte eines Zweischenkel-Bridles. Siehe Bridles.
- Sicherheitsfaktoren – Bruchlast, Sicherheitsfaktor und WLL, und was D8, D8+ und C1 bedeuten. Siehe Training und Sicherheitsfaktoren.
- Training – das Quiz nach dem Prinzip „erst schätzen, dann rechnen“. Siehe Training und Sicherheitsfaktoren.
- Gespeichert – deine benannten Szenarien.
Oben rechts: die Auswahl Einheit (kg, kN oder lb), ein ⓘ zu den Einheiten und das Glossar. Unterstrichene Begriffe öffnen überall im Tool ihren Glossar-Eintrag.
Sandbox und Bridles brauchen ein Tablet oder einen Computer (ab 768 px Breite). Auf dem Handy bietet das Tool stattdessen das Training-Quiz an.
Die Sandbox lesen
- Eigengewicht. Traversen-Eigengewicht rechnet die Traverse als Streckenlast über die volle Länge mit – Aus, einer von drei Richtwerten (leicht ~5 kg/m, Standard 30 cm ~7,5 kg/m, schwer 40 cm ~11 kg/m) oder Eigener Wert kg/m. Kettengewicht pro Zug (kg) addiert die Kette, die unter jedem Motor hängt.
- Kontrollzeile. Kontrolle: R_A + R_B = ΣW (oder Kontrolle: Zuglasten − Kette = ΣW) bestätigt das Gleichgewicht: Die beiden Auflagerkräfte ergeben zusammen alles, was hängt – das Eigengewicht der Traverse eingeschlossen.
- Schieflast-Warnung. Ein Zug trägt X % der Last — stark ungleich. Sie erscheint, wenn ein Zug etwa zwei Drittel oder mehr übernimmt. Der schwerere Zug erreicht seine Tragfähigkeit zuerst – auf ihn kommt es an.
- WLL-Zeile. Unter den Auflagerkräften vergleicht die Sandbox ihre höchste Zuglast mit der Beispiel-WLL der Hardware, die im Tab Sicherheitsfaktoren gewählt ist. Das ist ein Lernvergleich, keine Bewertung deines Rigs.
- Tastatur. Ist der Lastgriff fokussiert, verschieben ihn die Pfeiltasten um 0,1 m; mit Shift um 1 m. Die Zahlenfelder können dasselbe.
Speichern, teilen, drucken
Unter dem Diagramm: Szenario speichern legt den Aufbau unter einem Namen im Tab Gespeichert ab, Link kopieren packt das ganze Szenario in eine URL, die Kollegen öffnen können, und Drucken öffnet eine Seite mit Diagramm, Eingaben und kompletter Rechnung, gekennzeichnet als Übung. Szenarien und Quiz-Fortschritt synchronisieren sich mit deinem Konto, sobald deine E-Mail-Adresse bestätigt ist.
Die Richtwerte sind Beispiele, keine Herstellerdaten, und das Tool kennt nur zwei Auflager, Zweischenkel-Bridles, gleich hohe Anschlagpunkte und statische Lasten. Es erklärt die Statik; es bemisst kein Rig, und seine Zahlen sind keine Tragfähigkeitsangabe, keine Prüfung und keine Freigabe. Echte Arbeit folgt den Regeln vor Ort und einer befähigten Person.
Weiter
- Bridles – warum ein flaches Bridle gefährlich ist.
- Training und Sicherheitsfaktoren – dich selbst abfragen und eine WLL mit der Sandbox vergleichen.
Danke für die Rückmeldung.