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Die Regel dort, wo du spielst, der Korrekturwert und das Protokoll

Publikumsregeln pro Land (DIN 15905-5, V-NISSG, WHO, NL, FR, VLAREM, HSE), der Korrekturwert mit rosa Rauschen, der orientierende Pegelmonitor und ein Messprotokoll mit den Feldern aus DIN 15905-5 Anhang D.

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Auf dieser Seite
  1. Die Publikumsregel
  2. Der Korrekturwert
  3. Der Pegelmonitor
  4. Das Messprotokoll

Die Publikumsregel

Publikum — die Regel dort, wo du spielst im Tab SPL fasst die Regel deines Landes zusammen. Sie startet nach deiner Sprache (Deutsch → DIN 15905-5, Französisch → Décret, Niederländisch → Convenant, sonst WHO); wähle jederzeit eine andere — die Wahl wird mit dem Venue gespeichert.

Regel Grenzwert und Mittelung
DIN 15905-5:2022-07 (Deutschland) 99 dB(A) LAeq je 30-Minuten-Block ab :00 und :30; LCpeak 135 dB(C). Über 85 das Publikum informieren, über 95 Gehörschutz anbieten. Eine Norm, verbindlich über die Auflagen.
V-NISSG (Schweiz) 100 dB(A) in jedem 60-Minuten-Fenster; LAFmax 125 dB(A). Über 93: 14 Tage vorher melden, informieren, Gehörschutz gratis, Pegel überwachen; über 96 länger als 3 h: LAeq alle 5 Minuten aufzeichnen und eine Erholungszone. Aufzeichnungen 6 Monate aufbewahren. Keine Geräteklasse vorgeschrieben — die Messunsicherheit selbst aufschlagen.
WHO (2022) 100 dB LAeq über gleitende 15 Minuten; LCpeak 140 dB(C); 94 für Kinder. Empfehlung.
Niederlande 103 dB(A) über 15 Minuten — ein freiwilliger Convenant.
Frankreich 102 dB(A) und 118 dB(C) über 15 Minuten, Aufzeichnung und Anzeige am Pult. Gesetz.
Flandern (VLAREM) 100 dB(A) über 60 Minuten (aus einer Sekundärquelle).
UK (HSE) Event-LAeq ≤ 107 dB und 140 dB(C) Spitze — Empfehlung, kein gesetzlicher Publikumsgrenzwert.

Jede Zusammenfassung nennt ihre Quelle und den Stand. Regeln ändern sich — es gelten der Originaltext und deine Auflagen. Publikumshinweis drucken (A4) druckt einen Aushang mit dem erwarteten Pegel und wo es Gehörschutz gibt.

Der Korrekturwert

Gemessen wird selten am lautesten Publikumsort (maßgeblicher Immissionsort), sondern am FOH (Ersatzimmissionsort). Der Korrekturwert ist der Unterschied zwischen beiden, ermittelt mit rosa Rauschen über die PA. Im Tab Pegel:

  1. Rosa Rauschen von diesem Gerät abspielen (ins Pult) oder es vom Pult abspielen.
  2. Am lautesten Publikumsort: Hier messen (15 s).
  3. Am Messort (FOH): Hier messen (15 s).
  4. K1 ist die A-bewertete Differenz, K2 die C-bewertete (LCeq) — das Verfahren, das die Ausgabe 2022 der DIN 15905-5 zulässt; prüf die Norm.

Eine Differenz hebt den Eigenfehler des Mikrofons größtenteils auf — nimm für beide Messungen dasselbe Gerät mit derselben Verstärkung. Spitzenpegel lassen sich mit einem eingebauten Mikrofon nicht messen.

Der Pegelmonitor

Der Pegelmonitor protokolliert den A- und C-bewerteten Pegel jede Sekunde und zeigt:

  • LAeq 1 s — jetzt;
  • den Wert, nach dem deine Regel beurteilt — den laufenden 30-Minuten-Block (DIN), die letzten 15 oder 60 Minuten (WHO, NL, FR, CH);
  • eine zweite Zahl: bei DIN die Hochrechnung auf das Blockende, wenn der Pegel der letzten Minute bleibt; in Frankreich den LCeq; in der Schweiz den bisher höchsten Stundenpegel;
  • 5-Minuten-Zeilen.

Bevor du einer Zahl traust: kalibrieren. Lass den Monitor neben einem echten Messgerät laufen, trag dessen Anzeige ein, drück Darauf kalibrieren. Mit Korrekturwert addieren siehst du die Schätzung am lautesten Ort. Warnungen melden, wenn der Browser seine Sprachverarbeitung anließ oder der Eingang übersteuert; Lücken zeigen, wo die Aufnahme stoppte (gesperrtes Handy). Wo der Browser es erlaubt, bleibt der Bildschirm an.

Der Monitor ist orientierend. Ein Browser mit Handy- oder Laptop-Mikrofon ist kein Messgerät der Klasse 1 / 2; eingebaute Mikrofone übersteuern ab etwa 115 dB SPL. Die Schweizer V-NISSG ist die einzige Regel, die Veranstaltern eine Überwachung ohne Geräteklasse erlaubt — mit aufgeschlagener Messunsicherheit. Überall sonst braucht ein förmliches Protokoll ein Messgerät der Klasse 2.

Das Messprotokoll

Das Messprotokoll ist eine Vorlage mit den Feldern aus DIN 15905-5 (Anhang D) und V-NISSG: Veranstalter, wer gemessen hat, Veranstaltung, Tontechniker, PA und Aufbau, Messgerät und Kalibrator, Kalibrierergebnis, Bezugs- und Messort, die Korrekturwerte und wie sie ermittelt wurden.

  • Log des Monitors verwenden — oder Messgeräte-Log importieren: ein CSV- / TXT-Export deines Klassen-Messgeräts mit einer Zeit- und einer LAeq-Spalte (LCeq, wenn vorhanden); Tab, Semikolon oder Komma, ISO- oder deutsches Datum, Dezimalkomma.
  • Das Protokoll zeigt die Beurteilungszeiträume deiner Regel (DIN: jeder 30-Minuten-Block gegen 99 dB(A)), die 5-Minuten-Zeilen und Lücken.
  • Protokoll drucken (A4) druckt es mit Unterschriftszeile und einem SHA-256-Hash des Datensatzes — eine spätere Änderung der Zahlen fällt auf.
  • In meinem Konto speichern behält es (die letzten 30); Öffnen holt eines zurück.

Das Blatt nennt seine Quelle — RoomSense-Monitor (orientierend) oder die importierte Datei. Eine Vorlage, kein Zertifikat.

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